Goldenes Brandschutzehrenzeichen für drei Feuerwehrmänner aus Gudensberg
Helmut Sohl erhält Sonderstufe
v.links:Landrat Winfried Becker, Heiko Heß, Helmut Sohl, Markus Kastl,
BGMin Sina Massow, SBI Markus Iffert, KBI*in Tanja Dittmar
Im feierlichen Rahmen wurden drei langjährige Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Gudensberg für ihr herausragendes Engagement ausgezeichnet. Landrat Winfried Becker verlieh Heiko Heß und Markus Kastl das Goldene Brandschutzehrenzeichen für 40 Jahre aktiven Dienst. Eine ganz besondere Ehrung erhielt zudem Helmut Sohl: Für 50 Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurde ihm die Sonderstufe des Goldenen Brandschutzehrenzeichens verliehen.
Heiko Heß
Heiko Heß trat 1986 in die Jugendfeuerwehr ein und wechselte 1992 in die Einsatzabteilung. Durch zahlreiche absolvierte Lehrgänge qualifizierte er sich im Laufe seiner Dienstzeit bis zum Oberlöschmeister. Von 1997 bis 2022 war er als Gerätewart der Feuerwehr Gudensberg tätig und trug damit über viele Jahre maßgeblich zur Einsatzbereitschaft bei. Neben dem aktiven Einsatzdienst engagiert er sich im Katastrophenschutzzug. Auch abseits des Einsatzgeschehens ist er eine feste Größe: Seine Leidenschaft fürs Grillen brachte ihm intern den augenzwinkernden Titel „Abschnittsleiter Bratwurst“ ein.
Markus Kastl
Markus Kastl war von 1986 bis 1991 Mitglied der Jugendfeuerwehr und ist seitdem in der Einsatzabteilung aktiv. Durch zahlreiche Lehrgänge qualifizierte er sich bis zum Brandmeister. Sein Engagement zeigte sich auch in verschiedenen Führungsfunktionen: Von 1992 bis 2000 war er Jugendfeuerwehrwart in Deute, anschließend von 2000 bis 2004 und von 2006 bis 2015 stellvertretender Wehrführer. Darüber hinaus war er viele Jahre als Gerätewart tätig. Seit 2017 bringt er sich mit großem Einsatz in die Brandschutzerziehung ein und ist zudem Mitglied im ELW-Team (Einsatzleitung).
Helmut Sohl
Helmut Sohl engagiert sich seit 1976 in der Feuerwehr, zunächst in der Jugendfeuerwehr und seit 1983 in der Einsatzabteilung. Durch zahlreiche absolvierte Lehrgänge wurde er zum Oberbrandmeister befördert. Von Jan. bis März 1992 war er stellvertretender Wehrführer und von April 1992 bis Jan. 2012 Wehrführer in Gudensberg. Darüber hinaus ist er seit 1992 überörtlich als Kreisausbilder im Bereich Atemschutz tätig und fungiert seit vielen Jahren als Sprecher der Alters- und Ehrenabteilung. Aufgrund seiner Dienstzeitverlängerung (über das 60. Lebensjahr hinaus) ist er weiter im Einsatzdienst tätig. Darüber hinaus engagiert er sich immer noch in der Ausbildung und betreut als Verantwortlicher die Aktive Wettkampfgruppe Gudensberg (AWG).