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Feuerlöwen Gudensberg Spürhunde zu Besuch

Feuerlöwen Gudensberg und Obervorschütz 

Dieses Mal ging es sehr tierisch interessant bei uns zu.

Wir hatten Besuch auf Pfoten, auf vielen Pfoten. Zwei ausgebildete Spürhunde zeigten uns ihr können und wir durften einen sehr kleinen, jungen Anwärter bewundern. Es war sehr faszinierend wie sie auf die gegebenen Kommandos ihrer Hundeführer gehorchten.

Zur Kompletten Einheit gehören 20 Hunde. Sie besteht aus 5 Sprengstoffspürhunden und 5 Drogenspürhunden, die alle ebenfalls auch Schutzhunde sind. Dazu kommen noch 10 weitere Schutzhunde. Wir durften drei von ihnen etwas beobachten und bestaunen. Der jüngste (Anwärter) " das Baby " mit 12 Wochen, einen Senior mit 9 Jahren und einen Diensthund mit 3,5 Jahren, es handelte sich um Belgische Schäferhunde, die von Natur aus einen Schutztrieb haben, der in ihrer Ausbildung gefördert und geschult wird. Im Alter von ca. 13 Monaten beginnt die 12 wöchige Grundausbildung der Spürhunde in der es jede Menge zu erlernen gibt. Hunde können übrigens 1.000.000 mal besser riechen wie wir Menschen und nehmen Gerüche und Nuancen ganz anders wahr. Die Diensthunde leben im Haushalt ihrer Hundeführer und gehören zur Familie dort bleiben sie auch weiterhin, wenn sie mit ca. 10 Jahren in ihren verdienten Ruhestand gehen. 

Zum "schnüffeln" ging es ins Feuerwehrhaus, dort wurde im Vorfeld Sprengstoff und eine andere Substanz versteckt, den ein Diensthund finden sollte. Auf Kommando schnüffelte er gleich los... und fand sogar die Substanz, die versehentlich in einen Schlitz der Putzmaschine gerutscht war. Sobald der Hund sich hinlegt / ablegt, weiß der Hundeführer das sich hier die Substanz befindet. Zur Belohnung gibt es das Lieblings Spielzeug des Hundes, dafür "arbeitet" er und es wird kurz gespielt.

         

Im Anschluss wurde gezeigt, wie eine Person gestellt wird. Auf Kommando genau, verhielt sich der Hund und führte die ihm befohlenen Befehle sofort aus. Wenn man das Kommando " .... stehen bleiben, oder ich schicke meinen Hund" hört ist es wirklich besser man bleibt stehen, wobei der Hund direkt vor der Person bleibt und erst nach Befehl weiter handeln würde. Selbst, wenn der Hundeführer sich von seinem Hund und der Person abwenden muss, wird der Hund selbstständig handeln und die Person nicht flüchten lassen. Mit Schutzanzug und Beißärmel wurde es uns demonstriert und auf das Kommando fass wurde in den Beißärmel gebissen... Bei dem Kommando "aus" ließ er sofort los. Auch ein Fluchtversuch der Person wurde uns gezeigt, hier stellte der Diensthund die Person auf Kommando und hinderte sie am weglaufen. Als Belohnung für seine geleistete durften er noch etwas auf dem Beißärmel rum kauen. 

                                         

Hier auch nochmal ein herzliches Dankeschön an die Hundeführer und ihre Hunde, schön das wir bei einer kleinen Trainingseinheit dabei sein durften. Großen Respekt für eure faszinierende Arbeit mit den Tieren.

 

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