StartseiteAusbildungÜbungenGemeinsame Ausbildung: Traumatologische Notfälle (Notfallmäßige Erstversorgung)

Gemeinsame Ausbildung: Traumatologische Notfälle (Notfallmäßige Erstversorgung)


Peter Stahl (rechts) wird von SBI Markus Iffert begrüßt

Traumatologische Notfälle, so das Thema der gem. Mittwochsausbildung der Feuerwehren Gudensberg am 06.03.2019. Notfallmediziner Peter Stahl erläuterte dieses komplexe und sehr wichtige Thema verständlich und kurzweilig.

Peter Stahl verfügt über langjährige Erfahrungen in der Notfall- und Katastrophenmedizin; unter anderem als langjähriger Notarzt des Rettungshubschraubers Christoph 7. Er ist hauptberuflich in der Kreisklinik Hofgeismar tätig und steht als Notarzt für den Rettungsdienstbereich der Stadt Kassel und des Landkreises Kassel zur Verfügung. Darüber hinaus engagiert sich Peter Stahl vielfältig ehrenamtlich. So ist er aktives Mitglied der Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Hofgeismar und seit 2015 ist er Kreisfeuerwehrarzt des Landkreises Kassel.

Solch einen Unterricht kurz und trotzdem Informativ in Worte zu fassen, ist nicht einfach. Deshalb wird es bei Schlagworten bleiben.

Was ist überhaupt ein Trauma:  einfach ausgedrückt sind es Wunden, Verletzungen oder Schädigungen des Körpers, die durch Gewalteinwirkung von außen entstehen, wie z.B. durch Sturz, Aufprall, Stoß oder Stich.
 

„Feuerwehr ist ein Teil der Rettungskette“, so Peter Stahl. Wichtig ist das Erkennen von Verletzungen und die dann notwendigen Schritte bei der notfallmedizinischen Erstversorgung. Anhand von Bildern, auf denen Verletzungen zu sehen waren, lies er von den Teilnehmern die Maßnahmen erarbeiten. Natürlich gab er dann immer wieder fachmännische Ratschläge. Einfache Beispiele wurden genannt. Wie z.B. im Übungsdienst Fuß verstaucht. Stiefel an oder aus, hier die Frage. Stiefel aus, weil wichtig ist, die Verletzung anzuschauen, Fuß hoch, kühlen, damit Schwellung geringgehalten wird. Starke Schwellung bedeutet längere Behandlungsdauer.
„Schaut unter die Klamotte“ ein weiters Schlagwort von Stahl. Nicht alle Verletzungen bluten, können aber trotzdem sehr gefährlich sein, wenn sie nicht erkannt werden.
Peter Stahl gab wichtige Hinweise zum Stillen einer Blutung. Druckverband, Abdrücken, Abbinden ja oder nein wurde diskutiert. Wichtig ist eine Blutung schnellstmöglich zu stoppen. Seine Empfehlung: In jedem Verbandskasten sollte das Dreieckstuch schon zu einer Krawatte gelegt sein, damit man es schnell bei einem notwendigen Druckverband eingesetzt werden kann.
Natürlich wurden auch die Notfälle angesprochen bei denen Verbrennungen oder Verbrühungen im Spiel sind.
Ein wichtiges Thema waren natürlich die Maßnahmen, die im Rahmen der Ersten Hilfe und Erstversorgung beachtet werden sollten
(Bilder zum vergrößern anklicken)

 
Peter Stahl überreichte den Feuerwehren Gudensberg einen Pulsoximeter. Ein Pulsoximeter ist ein  Gerät, das zur Messung des Pulses und der Sauerstoffsätigung im kapillären Blut  verwendet wird. Mit dem Pulsoximeter ist eine kontinuierliche und einfache Überwachung möglich.

SBI Markus Iffert bedankte sich bei Peter Stahl für den Unterricht und
 

überreichte einen Bildband von Gudensberg, eine "Ahle Worscht" und dazu ein Schneidebrettchen mit Messer

 



 

 

 

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