StartseiteAktuellesFührungsduo der Gudensberger Feuerwehren und ihr Weihnachtsgruß 2018

Führungsduo der Gudensberger Feuerwehren und ihr Weihnachtsgruß 2018


Markus Iffert u. Katrin Möbus

Liebe Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden, Seniorinnen und Senioren, verehrte Mitglieder, Freunde und Partner der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Gudensberg. Das Jahr 2018, ein interessantes, teils spannendes, abwechslungsreiches aber auch ein trauriges Jahr, geht zu Ende.  Auch wenn es sicher schwerfällt, in der heutigen Zeit einmal zur Besinnung zu kommen, so bieten die Tage vor Weihnachten und vielleicht auch besser die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr hierfür die Gelegenheit. Aber auch für einen Rückblick und sich Gedanken für das kommende Jahr und die weitere Zukunft zu machen.

Das Logo der Feuerwehren: „RETTEN – LÖSCHEN – BERGEN – Schützen.“ Kann man die Aufgaben der Freiwilligen Feuerwehr treffender beschreiben?

Knapp über 200 Frauen und Männer sind in den Feuerwehren der Stadt Gudensberg aktiv tätig. Gegenüber 2017 sind die Einsätze um 25 Prozent auf etwas über 100 Einsätze in 2018 gestiegen. Dies bedeutet fast zwei Einsätze pro Woche bei denen Menschen gerettet und Güter geschützt worden sind. Die Feuerwehren sind aus dem heutigen Hilfeleistungssystem nicht mehr weg zu denken. Vielmals leisten wir Unterstützung bei anderen Organisationen, wie z.B. bei Türöffnungen, Tragehilfen, Absicherungsdienste, Beseitigen von Ölspuren u.v.m. Hilfen die eigentlich nicht zum Kern unserer Aufgaben gehört.

Viele neue Herausforderungen waren im letzten Jahr von den Feuerwehren zu bewältigen. War es bisher bei der Feuerwehr der spontane und bereitwillige Einsatz, der vom Herzen kommt, weil man helfen will, wird heute von den freiwilligen Einsatzkräften eine professionelle Arbeit erwartet. Ein Notruf von der Autobahn, ein Brand, eine Brandmeldeanlage im Altenheim, ein sonstiger Einsatz…. Bei solchen Alarmen steht am Anfang immer die Ungewissheit, was erwartet einen an der Einsatzstelle.

 

Schnelles und richtiges Handeln ist notwendig und wird erwartet. Das richtige Einschätzen der Lage, eine gute Organisation, eine gute Ausbildung und vor allem das ständige Üben sind dabei die Grundsteine eines gelungenen Einsatzes. Die Frauen und Männer der Gudensberger Feuerwehren sind gut ausbildet und motiviert, damit sie Anderen in Notlagen helfen können. Dabei riskieren sie teilweise ihre eigene Gesundheit oder sogar ihr Leben.

 

Aus den genannten Gründen ist es nur Selbstverständlich, dass die Freiwilligen für ihren selbstlosen Einsatz gut ausgerüstet sind. Dies gilt besonders für die persönliche Schutzausrüstung und die Ausrüstung mit Fahrzeugen und Geräten. Wir haben in den vergangenen Jahren kontinuierlich neue Fahrzeuge beschafft. Erst kürzlich wurde der Feuerwehr Obervorschütz ein neues Löschfahrzeug zur Verfügung gestellt. Für die Feuerwehren Maden und Gleichen sind neue Fahrzeug vorgesehen bzw. schon in Auftrag gegeben. Für die Wehr Gudensberg ist ein neuer Einsatzleitwagen in der Planung.

 

Doch nicht nur die Ausrüstung ist wichtig, genauso wichtig sind funktionsgerechte Feuerwehrhäuser. Hier sind wir froh, dass das Feuerwehrhaus in Gudensberg Anfang November 2018 fertiggestellt worden ist. Dieses Haus ist nach den neusten Vorgaben errichtet worden und wird von allen Stadtteilwehren genutzt werden können. Nicht vergessen werden dabei die Feuerwehrhäuser in den Stadtteilen. Hier wurden bzw. werden die Häuser entsprechend erweitert, saniert oder modernisiert. 


Es wird in den Medien viel über die „Tagesalarmsicherheit“ berichtet. Von Montag bis Freitag werden bei Einsätzen zwischen 06:00 und 19:00 Uhr automatisch einige Frauen und Männer Stadtteilfeuerwehren über Funkmeldeempfänger mitalarmiert. Bei Alarm fahren sie zum Feuerwehrhaus Gudensberg, füllen dort die Fahrzeuge auf und fahren zusammen mit den Kameraden aus Gudensberg zum Einsatz. Dadurch ist derzeit die Tagesalarmsicherheit in Gudensberg sichergestellt.  

 

Wir, die Führung der Feuerwehren der Stadt Gudensberg, werden und müssen das Jahr 2018 entsprechend analysieren. Was war gut? Was war schlecht? Was soll oder muss sich ändern? Wie soll es weiter gehen? Wie wird die Zukunft der Feuerwehr in 3 bis 5 Jahren aussehen? Wie in zehn Jahren?

Diesen Fragen müssen sich alle Freiwilligen und gerade die Führungskräfte stellen. Wir wollen diese Fragen realistisch angehen und uns Gedanken für den Weg in die Zukunft machen. Gemeinsam, kooperativ und offen wollen und müssen wir diese Aufgabe angehen.


Sicher ist, auch im nächsten und den folgenden Jahren werden Brände, Verkehrsunfälle und Katastrophen zum Alltag gehören und es werden auch dann weitestgehend ehrenamtliche Frauen und Männer sein, die rund um die Uhr, an 365 Tagen zum Schutz und zur Sicherheit der Gudensberger Einwohner da sind.

 

An dieser Stelle unser Dank an alle Aktiven, die Jugendwarte, die Betreuer der Feuerlöwen, die Gerätewarte, das Brandschutzteam, das Team Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, den Seniorenbeauftragten der Feuerwehr, den Wespenbeauftragten und alle, die zum Gelingen der Feuerwehrarbeit beigetragen haben, für ihren Einsatz und Arrangement im Jahr 2018.

Wir wünschen Ihnen allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein friedvolles, gesundes neues Jahr

Ihr                                                                              Ihre

Markus Iffert                                                              Katrin Möbus

Stadtbrandinspektor                                                  stv. Stadtbrandinspektorin

 

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