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Alarmierungsysteme der Feuerwehren Gudensberg

Nachdem ein Notruf für die Feuerwehren Gudensberg in der Leitstelle Schwalm-Eder eingegangen ist, muss die Feuerwehr nach § 3 Abs. 2 HBKG (Hessisches Brand- und Katastrophenschutzgesetz) innerhalb von zehn Minuten nach der Alarmierung wirksame Hilfe in ihrem Zuständigkeitsbereich einleiten.

Damit dies gewährleistet ist, muss die Alarmierung der Frauen und Männer der Feuerwehren der Stadt Gudensberg entsprechend sichergestellt sein.

Die Alarmierung der Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr in Gudensberg und den Stadtteilen ist in unserer heutigen, modernen Zeit wie folgt sichergestellt:

1.    Sirenen

2.    Funkmeldeempfänger

3.    Handyalarmierung

Kurz etwas zur Geschichte der Alarmierung
Schon als es noch keine organisierten Feuerwehren gab, wurden die Bewohner bei einem Feuer alarmiert. So gab es in vielen Kirchtürmen eine spezielle Feuerglocke, die einen besonderen Klang hatte. Zusätzlich wurden auch auffällige Gegenstände wie bunte Körbe auf den Türmen aufgezogen, so dass man untertags schon von weitem sehen konnte, dass Feueralarm gegeben wurde.

Kirchturm

Erst nach dem 2. Weltkrieg, genauer ab ca. 1950, wurde im Zuge des Ost-West-Konfliktes ein flächendeckendes Netz von 80.000 Sirenen in der Bundesrepublik aufgebaut, also auch in Gudensberg. Bis 1990 wurden die auf Schul- und Behördendächern angebrachten Anlagen für die Bevölkerung als Warnung vor Katastrophen und möglichen Kriegsangriffen genutzt. Zugleich diente die Sirene der Alarmierung der Feuerwehren. Die Nutzung der Sirenen hatte zur Folge, dass bei nächtlichem Feueralarm viele Bewohner unliebsam wachgemacht wurden. Besonders die ältere Bevölkerung litt unter dieser nächtlichen Störung in Erinnerung an die Bombennächte der vergangenen Kriegsjahre.

Trotzdem sind heute in Gudensberg und den Stadteilen noch Sirenen vorhanden und können durch die Leitstelle Schwalm-Eder zur Alarmierung der Feuerwehren über Funk ausgelöst werden.

Sirene

Deshalb wurde es in Gudensberg als sehr wohltuend empfunden, als die Feuerwehr im Jahre 1987 die sogenannte „Stille Alarmierung“ einführte. Die Feuerwehrmänner erhielten einen Meldeempfänger (Piepser), den sie Tag und Nacht „am Mann“ tragen mussten.
Im Einsatzfall werden die Einsatzkräfte seitdem über Funkmeldeempfänger mit einem Signalton des Melders und einer kurzen Durchsage der Leitstelle, welche Art von Einsatz es sich handelt, alarmiert.

                                                        (Swissphone Quattro 98)

Eigentlich sollte bereits 2006 der Digitalfunk bei den Feuerwehren in Hessen eingeführt sein. Die Einführung verzögerte sich bis Ende 2017. Die Feuerwehrführung wollte keine Geldern mehr zur Anschaffung von analogen Meldern (Anschaffungspreis immerhin 400 EUR) investieren. Da aber junge Einsatzkräfte nachrückten und die Tagesalarmierung sichergestellt werden musste, entschloss man sich Anfang 2009 zu einer die zusätzlichen Handyalarmierung per SMS.

Anzeige Handy-Alarmierung

Nachdem die Fahrzeuge der Feuerwehren im Laufes 2017 mit Digitalfunk ausgerüstet wurden, wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehren Gudensberg im Juli 2018 mit digitalen Meldeempfänger ausgestattet. Wesentliche Neuerung hierbei ist, dass die Einsatzinformationen nicht mehr per Sprache, sondern mittels Textnachricht auf dem Display erscheinen.

(Tetra-Melder P8GS)



 

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